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Kampagne zur IAA: Autobesitz nervt

Auf der IAA in Frankfurt können ab 12.09. wieder die neusten Modelle und technischen Neuerungen der Autoindustrie bewundert werden. Der Bundesverband CarSharing e.V. und seine Mitglieder starten zeitgleich die Kampagne „Autobesitz nervt“.

Über 90 Prozent der Bundesbürger stimmen mittlerweile der Aussage zu, dass weniger Pkw-Verkehr ein Plus an Lebensqualität bedeuten würde. Gleichzeitig ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres die Zahl der Pkw-Neuzulassungen um 3 Prozent auf mehr als 2,3 Millionen gestiegen. Ein Anstoß zum Umdenken und zu einer Änderung der eigenen Gewohnheiten scheint nötig.

Während die Autoindustrie weiterhin Fahrspaß, Freiheit und Selbstverwirklichung als wesentlichen Nutzen des Autos vermarktet, beschäftigt sich die Kampagne „Autobesitz nervt“ mit der Wirklichkeit des Autobesitzes: TÜV, Service-Intervall, Reifenwechsel, Polieren, Versiegeln und Wachsen, Reinigung, Reparatur, Kfz-Versicherung, Parkvignette - und so weiter.

Noch-Autobesitzern wollen wir damit einen Anstoß geben, genauer hinzuschauen. Denn für viele Haushalte ist der Besitz eines eigenen Autos unpraktisch, zeitraubend und viel zu teuer:

  • 23 Stunden pro Tag steht der deutsche Durchschnitts-Pkw ungenutzt am Straßenrand. Die meisten Haushalte besitzen ein Auto nur für Zwischendurch: Für die Fahrt zum Supermarkt oder am Wochenende raus ins Grüne.
  • Bevor der erste Kilometer gefahren ist, verursacht diese „Mobilitätsversicherung“ jeden Monat zwischen 50 und 350 Euro an fixen Kosten - je nach Fahrzeugtyp, Alter und Finanzierung des Fahrzeugs.
  • Ein Viertel aller Autobesitzer in Deutschland gibt in Umfragen an, weniger als 10.000 Jahreskilometer mit dem Auto zurückzulegen. Diese Haushalte würden mit stationsbasiertem CarSharing selbst dann bares Geld sparen, wenn sie an ihrem Mobilitätsverhalten gar nichts ändern. Voraussetzung wäre lediglich, dass sie den täglichen Weg zu Arbeit oder Ausbildung nicht mit dem Pkw absolvieren.

Die Kampagne „Autobesitz nervt“ finden Sie auf Twitter unter @autobesitznervt und im Internet auf www.autobesitznervt.de.


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